Naturdenkmal Kranstein |
Es handelt sich um einen der eindrucksvollsten Basaltaufschlüsse im Westerwald. Die Basaltsäulen in Pyramidenform und Meilerstellung sind so weder noch einmal im Westerwald, noch über dessen Grenzen hinaus zu finden. Bereits im Jahre 1984 hat die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises dieses Geotop, noch im laufenden Betrieb des Abbaus im größeren daneben liegenden Steinbruchs, unter Schutz gestellt.
Es gibt kaum einen Bildband oder eine geologische Beschreibung über den Westerwald, die den Kranstein bei Weltersburg nicht berücksichtigen. An der K 95 , die von Willmenrod nach Weltersburg führt, leicht versteckt hinter Bäumen aber direkt an der Straße findet der Besucher die Einfahrt. Vor der Schranke, die verhindern soll, dass das Gelände dort verunreinigt wird, ist etwas Parkraum vorhanden. Eine Hinweistafel , die von der Ortsgemeinde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Heimatkunde im Westerwaldverein aufgestellt hat, gibt Auskunft über ie sehenswerte Basaltkuppe.
Die geologische Besonderheit liegt im Bereich eines Vulkanschlotes. Untersuchungen des Basaltgesteins ließen durch die beim Ausbruch des Vulkans mit geförderten Mineralien Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der bis zu 30 Kilometer mächtigen Erdkruste zu.
Bei dem anstehenden Projekt Geo Park Westerwald – Taunus wird der Kranstein eines der Highlights sein.
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56459
Weltersburg
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