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Etappe 16: Hausen – Rheinbrohl/Arienheller

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am Freitag, 14.08.09

Wetter: sonnig, trocken, am Vormittag noch leicht dunstig, am Nachmittag zunehmend klarer.
Fahrer sind Hans und Horst. Abfahrt in Westerburg vom Parkplatz Kaufland um 9.30 Uhr über Autobahn Montabaur bis Bendorf, am Rhein entlang bis hinter Rheinbrohl, dort Abbiegung nach Arienheller, Parkplatz am Ortsanfang.

Ausgangs Neuwied entgingen wir knapp einem Unfall. Vor uns fuhr eine Art Zugmaschine (klein), die anscheinend mit der Hinterachse gesteuert wurde. Hinter- und Vorderachse liefen nicht in gleicher Spur, die Hinterachse war um ca. 10 cm nach rechts versetzt. In dem Augenblick, als Hans nach der 50-km/h Begrenzung überholen wollte, geriet das Fahrzeug mit dem rechten Hinterrad auf den mindestens 25 cm hohen Bordstein und drohte umzukippen. Der Fahrer zog nach links und kam uns bedrohlich nahe. Es war jedoch ausreichend Platz um auszuweichen. Mit Hans’ Auto von Arienheller über Bad Hönningen zum Startort Hausen, Parkplatz am Schwimmbad. Wanderung von Hausen direkt steil nach oben, oft in Serpentinen bis zur Mahlberg-Hütte bei Hähnen. Das Wetter ist leider noch dunstig, bei klarer Sicht dürfte sich vom Mahlberg (360 m) ein schöner Ausblick bieten. Mittagsrast auf der Terrasse, kühler Wind und nassen Hintern von den vollgesaugten Bänken. Alle bestellen die Rauchbratwurst in der Hoffnung auf etwas Besonderes, es ist dann aber die normalste Bratwurst, die man sich denken kann. Helfer der Hütte sind dabei, den am Nachmittag stattfindenden Mahlbergslauf vorzubereiten. Nach Beginn der Weiterwanderung schöner Ausblick in den See des früheren Basaltsteinbruches. Keine wesentlichen Steigungen mehr bis Arienheller. Vorbei an der Kaisereiche (121 Jahre), ab dem Jagdhaus Wilhelmsruh Westerwaldsteig = Limesweg. Wir besichtigen die Fundamente des Wachtturmes Nr. IX. und besteigen den hinter dem Waldrand stehenden Aussichtturm, von dem wir erstmals den Rhein sehen können. An der Hütte des Limesvereines Rheinbrohl neben den Resten des Wachtturmes VIII unterhalten wir uns mit Jürgen Saebisch aus Rheinbrohl, der mit der Pflege der Hütte befasst ist. Er schimpft über die Reichslimeskommission, die nichts weiter als Auflagen mache und sich sonst um nichts kümmere. Bereits im Weggehen ruft er uns zurück und gießt jedem einen Becher Wein ein, wodurch die Unterhaltung noch etwas weitergeht. Durch den tief eingeschnittenen Hohlweg dann steil abwärts nach Arienheller. Trinkpause in der „Alten Mühle“. Alle zusammen fahren wir nach Hausen, um Hans’ Auto zu holen und uns umzuziehen.
Im „Westerwaldsteig-Hemd“ besichtigen wir Bad Hönningen. Nirgends während der ganzen Wanderung war es so schwierig den Etappenstempel zu bekommen, wie diesen letzten Nr.25. Wir mussten am Hotel „Saint Pierre“ (ohne Gaststätte und Restaurant) klingeln, um ihn zu erhalten. Die Dame an der Rezeption gab ihn uns. Auf unsere Frage, wie das Haus von WW-Steig-Wanderern besucht wird, sagte sie, dass der Rheinsteig wegen der besseren Infrastruktur mehr genutzt wird. Am Rheinufer lassen wir uns mit Blick auf Bad Breisig von einem jungen Mann (aus Puderbach) für die Nachwelt fotografieren, nehmen in der Fußgängerzone noch ein Getränk und fahren dann zum Abschlussessen ins Restaurant „Landhaus“ in Arienheller, wo wir sehr gut gegessen haben. Rückfahrt wie Hinfahrt.

Strecke: 10.4 km, 283 Hm, Gehzeit 2 Std 28 min
, 4.3 km/Std


 




 





 
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