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Stöffelpark ist bald unter neuer Führung Drucken E-Mail
Montag, 2. Januar 2012

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Wechsel Rudolph &. Co. lösen Stuhlmacher ab






























Wechsel Rudolph &. Co. lösen Stuhlmacher ab

Am Stöffel geht am Silvestertag eine Ära zu Ende: Birgit Stuhlmacher, seit 1995 dort tätig und seit fünf Jahren Leiterin des Tertiär- und Industrie-Erlebnisparks, nimmt ihren Hut. Das hat einen ganz banalen Grund: Die 52-jährige Betriebswirtin aus Mainz war als Mitarbeiterin der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz für ihren Einsatz am Stöffel nur für fünf Jahre freigestellt. Jetzt warten in Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein neue spannende Aufgaben auf sie.

Doch Stuhlmacher wäre nicht Stuhlmacher, wenn sie sich bei „ihrem“ Projekt nicht auch um die weitere Entwicklung gekümmert hätte beziehungsweise auch kümmern wird, zumal sie aktives Mitglied im Stöffelverein bleiben will. Wie Bürgermeister Gerhard Loos, Vorsitzender des Entwicklungszweckverbandes Region Stöffel als Träger des Stöffelparks, mitteilt, gibt es schon eine fein durchdachte Nachfolgelösung, die nur noch von der Versammlung des Zweckverbandes beschlossen werden muss.

Neben Stuhlmacher war der Tourismus-Fachmann der Verbandsgemeinde Westerburg, Martin Rudolph, maßgeblich an dem neuen Betriebskonzept für den Stöffelpark beteiligt. Es sieht vor, das eine bisherige bewährte Halbtagskraft in Vollzeit einsteigt und weitere engagierte Teilzeitkräfte stärker in der Arbeit für den Park und auch für Führungsfunktionen eingesetzt werden. Gesamtleiter soll künftig der 54-jährige Betriebs- und Verwaltungsfachwirt Rudolph sein, der aber auch weiter für den Tourismus tätig sein wird. Loos sieht darin nicht nur viele Synergieffekte, sondern auch einen guten Weg für die Entschuldung des defizitären, aber für die Region überaus wichtigen Projektes.
Gleichzeitig dankt Loos der scheidenden Chefin für ihr riesengroßes Engagement, mit dem sie es schließlich geschafft habe, jährlich zwischen 22 000 und 25 000 Gäste in den Stöffelpark zu holen. Dabei sei die Einrichtung auf vielen Wegen unterwegs: mit vielfältigen Angeboten für Einzelbesucher oder Gruppen, mit unterschiedlichsten Veranstaltungen (auch kultureller oder kulinarischer Art), mit Aktionen für Schulklassen, bei Geburtstags- und Betriebsfeiern oder auch durch einen gut sortierten Laden mit regionalen Produkten.
Birgit Stuhlmacher selbst verlässt den Stöffel mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Ich war sehr gern im Westerwald und besonders am Stöffel. Deshalb werde ich aber auch an meinem neuen Einsatzort Ehrenbreitstein das schon bei der Buga geöffnete Tor zum Westerwald noch weiter aufstoßen“, verspricht sie.

Und auf Martin Rudolph und seine Mitstreiter kommen 2012 viele Aufgaben zu: So steht in diesem Jahr wieder Ende August das große Stöffelfest an. Die ersten Kulturveranstaltungen in der Historischen Werkstatt sowie Aktionen mit der Initiative Kräuterwind oder dem Schulwandern sind terminiert.



weitere Informationen:

  WWZ Bericht: "Stöffelpark ist bald unter neuer Führung"
 
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