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Oldtimer auf dem Roten Teppich |
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Donnerstag, 3. September 2009 |
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Windland Veteranen machten Station am Wiesensee.
Sowohl für die Teilnehmer, als auch die zahlreichen Schaulustigen war die zweite Windlandfahrt im Westerwald eine tolle Sache. Stolz präsentierten die Fahrer ihre auf Hochglanz polierten Zwei- und Vierräder. Start und Ziel war das Straßenfest in Rennerod – aber auch am Wiesensee und in Bad Marienberg wurde Station gemacht.
Die Teilnehmer der „Windland Veteranen Rundfahrt 2009“ starteten Sonntag Vormittag an der Stadthalle Rennerod auf den Prüfungsrundkurs. Die erste Tour führte die Fahrzeuge bis nach Greifenstein und dann gegen Mittag zum Wiesensee. Dort wurden die wunderschönen Oldtimer gebührend empfangen. Auf dem roten Teppich vor dem großen Treppenaufgang zur Tourist-Information durfte die Beifahrerin beziehungsweise der Beifahrer das Auto verlassen und musste Punkte bei einem Spiel für die Gesamtwertung sammeln. Die reichlich anwesenden Fotografen konnten die Zeit nutzen und jedes einzelne Fahrzeug im Bild festhalten. Nach diesem Kurzaufenthalt ging es für den Fahrer weiter zu seinem Prüfungsstopp. Die Kunst bei dieser Prüfung bestand darin, mit dem linken Hinterrad über ein Brett zu fahren und so eine kleine Hupe zu betätigen. Keine leichte Aufgabe, denn nicht bei jedem Versuch erklang der Hupton. Nahezu 100 Teilnehmer füllten mit ihren Fahrzeugen nach und nach den großen Parkplatz am Winner Ufer. Überdies präsentierten mehr als zwanzig weitere Gäste ihre schönen Fahrzeuge auf dem Platz sowie in der Auffahrt zur Tourist-Information. Informativ wurde der Schaulauf von den beiden Moderatoren, Günter Weigel (Motorjournalist aus Willmenrod) und Baldur Klaas (Mitorganisator aus Driedorf) kommentiert.
Sämtliche Jahrzehnte bis zu den 1970er-Jahren waren vertreten. Zu den ältesten Wagen zählte ein Ford-T-Speedster (Bruno Handwerk) und ein Levis-Polular (Hans-Jürgen Schulz), beide aus dem Jahr 1912. Idee und Durchführung des Oldtimer-Tages ist Gregor Immig aus Rennerod zu verdanken. Er animierte seine Kollegen vom Stammtisch "Windland Motorvehikel Gesellschaft", ein solches Spektakel auf die Beine zu stellen. Unterstützung boten die beiden Stadtbürgermeister von Rennerod und Westerburg, Hans-Jürgen Heene und Ralf Seekatz, die im Wagen von Volker Kämpflein (Wanderer W-240, Baujahr 1935) ebenfalls teilnahmen. Auch der Vertreter der Verbandsgemeinde für den „Tourismus im Westerburger Land“ Martin Rudolph war mit von der Partie. Er nahm für die TIWI im Ford-A-Tudor Sedan (Baujahr 1931) von Klaus Stähler aus Halbs Platz.
Der zweite Teil der Fahrt führte über Winnen, Gemünden, Berzhahn an Willmenrod vorbei nach Weltersburg, über Guckheim, Sainscheid, Kölbingen, Brandscheid, Rothenbach, Himburg, Freilingen, Bad Marienberg bis Rennerod. Die Oldtimer wurden zwischen den Ständen hindurch über die B-54 geleitet, die wegen des zweitägigen Straßenfestes für alle anderen Fahrzeuge gesperrt war. Ziel der Rundfahrt war der Parkplatz vor der Stadthalle, wo auch die Siegerehrung stattfand. Die Teilnehmer erhielten einen Oldtimer-Pokal in mattem Stahl sowie einen Wanderrucksack gesponsert von der Firma Abus. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde feierlich ein großes Buffet eröffnet, zu dem alle Teilnehmer und Organisatoren eingeladen waren. Die rundum gelungene Veranstaltung gibt Anlass, die Ausschreibung für die nächste Rundfahrt bald in Angriff zu nehmen. Auf Anregung vieler Teilnehmer wird die Tourist-Information am Wiesensee auch im kommenden Jahr wieder Treffpunkt für sehenswerte Oldtimer werden.
Fotos von diesem Event und Ihrem Oldtimer können nach vollständiger Auswertung und Entwicklung über die Tourist-Information Westerburger Land bezogen werden.
Wir werden dies noch einmal seperat auf westerburgerland.de ankündigen.
Fotos: Sebastian Schmidt
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