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Wanderer freuten sich über ofenfrisches Brot |
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Montag, 27. April 2009 |
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 Aufstieg vom Burgmannenplatz zum Westerwald-Steig  Backpause vor der Ankunft der Wanderer  Ankunft am Backes Gershasen  Die Brote werden im Ofen umgesetzt  Die Seniorengruppe ist schon da und kann die Sonne geniessen  Rast vor dem Backes  Wandergruppe Westerwald-Steig , Start am Burgmannenhaus  der alte Kohleherd  die Brote muessen erst etwas abkuehlen  gut gelaunt beim anheizen
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Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erlebten die Teilnehmer der „Wanderung zum knusprigen Brot“ einen unterhaltsamen und netten Nachmittag, der bei ofenfrischem Brot und kühlen Getränken am Gershasener Backes einen schönen Ausklang fand.
In Zusammenarbeit mit dem Westerwaldverein Westerburg lud die Tourist-Information Westerburger Land alle Wanderfreunde zu zwei unterschiedlichen Touren im Westerburger Land ein. Das gemeinsame Ziel war das Backesmuseum im Westerburger Stadtteil Gershasen, wo die Mitglieder des Gymnastikclubs schon seit den frühen Morgenstunden in Aktion waren. Zweimal im Jahr heizen nämlich die Gershasener „Backfrauen“ den Ofen im alten Backes ein und bieten Brot nach alter Tradition.
Mit 16 gut gelaunten Teilnehmern startete Wanderführer Willi Kachler vom Burgmannenplatz aus über den Westerwaldsteig. Dazu gehörte auch der sechsjährige Chris Krieger aus Langenhahn, der sich auf den außergewöhnlichen Ausflug mit Oma Martina und Opa Dittmar sichtlich freute. Über die schön gepflegten Wege des Westerwaldsteigs sowie die herrlichen Aussichtspunkte über Westerburg und Gershasen äußerten sich nicht nur Liane Basting, Doris Löhr und Christa Mohr aus Westerburg begeistert. Nach genau zwei Stunden hatte die Gruppe ihr Ziel erreicht. Kurz zuvor war hier auch die 26 - köpfige „Seniorengruppe“ des Westerwaldvereins eingetroffen. Diese startete mit Wanderführer Dieter Kaiser vom Treffpunkt Hofwiese aus und hatte mit fünf Kilometern eine etwas kürzere Strecke zurückgelegt. In gemütlicher Runde genossen alle die wohlverdiente Brotzeit vor dem Backes, wo die Organisatoren Tische und Bänke aufgestellt hatten und zum Verweilen einluden. Gut gestärkt ging es nun in die Backstube, wo man den emsigen „Backfrauen“ über die Schulter schaute. Für die Wanderer hatten diese nachmittags noch einmal einen Ofen mit vierzig „1 ½ Pfündern“ bestückt. Fast alle Brote „wanderten" in die Papiertüten zum mitnehmen. Gerne nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einer Besichtigung des Backes-, Heimat- und Ofenbauermuseums, welches sich in der oberen Etage befindet. „Unsere Sammlung vergrößert sich zusehens“, berichteten Bärbel Rudolph und Rosemarie Jung vom Führungsteam und wiesen auf die neuesten „Schenkungen“, einen schönen alten Kohleherd und eine Original Singer Nähmaschine hin. Mit reichlich Gesprächsstoff und einem ofenfrischen Brot im Gepäck begaben sich die Wanderfreunde wieder auf den Heimweg. Während des zweiten Backtages informierten sich zwei Westerburger Schulklassen über die „guten alten Zeiten“ und freuten sich über die leckeren Marmeladenbrote, die ihnen die „Backfrauen“ reichten. Wie jetzt schon zu erfahren war, sind die nächsten beiden Backtage für 2. und 3. September vorgesehen. Eine Neuauflage der Wanderung über den Westerwald-Steig wird wegen des großen Interesses ebenfalls angestrebt.
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