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Wegewartetagung 2009 in Westerburg Drucken E-Mail
Dienstag, 29. September 2009

Hermann Müller berichtet von der Zertifizierung des Druidensteigs.
Hermann Müller berichtet von der Zertifizierung des Druidensteigs.Hermann Müller berichtet von der Zertifizierung des Druidensteigs.

Bezirkswegewart Dieter Klinz beschreibt seine Aktivitäten im Bezirk 3 mit dem Westerburger Land
Bezirkswegewart Dieter Klinz beschreibt seine Aktivitäten im Bezirk 3 mit dem Westerburger Land


























Die Fachbereichsleiterin Wege des Westerwaldvereins, Astrid Sturm, hat die Wegewarte aller Bezirke nach Westerburg in den Ratssaal zu einer Fachtagung eingeladen. Thematisiert wurden die von ihr eingeführten neuen Strukturen der Wegearbeit und die anstehenden die anstehenden Wegeprojekte.

Am Ende dieser anspruchsvollen Wegewartetagung gab es nur zufriedene Gesichter. Frau Sturm ließ keinen Zweifel daran, dass es eine vordringliche Aufgabe des Westerwaldvereins ist, die Tradition zu bewahren und das gewachsene Wegenetz zu erhalten. Die Wegewarte freuten sich über dieses eindeutige Bekenntnis und die klare Abgrenzung gegenüber kommerziellen Projekten, besonders aber über ihre Aussagen zum Wert der ehrenamtlichen Tätigkeit. Man lobte die umfassenden Informationen, die Frau Sturm gab, und ihre hohe Sachkenntnis. Man empfand ihre auf Ausgleich und Verständnis bemühte Moderation wohltuend. Von Wegewarten, die diese Arbeit schon viele Jahre leisten, hörte man sogar, dass bei noch keiner Wegewartetagung so viele diffizile Fragen so sachlich und so einträchtig gelöst werden konnten. Die Tagung endete dementsprechend harmonisch mit einem Abendessen.

Astrid Sturm hat die Wegearbeit des Westerwaldvereins seit ihrem Amtsantritt vor zwei Jahren gründlich reformiert. Sie hat die Wegearbeit in fünf Bezirke und einzelne Sonderwege aufgeteilt und Bezirkswegewarte sowie Verantwortliche für den Limesweg (Gerd Unruh) und den Wiedweg (Thomas Müller) berufen. Für den Druidensteig hat sich Hermann Müller in vorbildlicher Weise weiter engagiert und in kurzer Zeit erreicht, dass dieser Weg jetzt als Qualitätsweg nach den strengen Kriterien des Deutschen Wanderverbandes zertifiziert ist. Die Zertifizierung für den Wiedweg hat Frau Sturm beantragt.

Im Bezirk 1 und 3 haben die Bezirkswegewarte Erhard Schönberg und Dieter Klinz die Wegearbeit in perfekter Weise organisiert und ein verlässliches Team von Wegewaten zusammengestellt. In den Bezirken 2 und 4 werden diese Strukturen von Horst Bodzian und Hans-Udo Ungruh derzeit noch aufgebaut. Der für den Bezirk 5 ernannte Bezirkswegewart, Rainer Böckling, hat seine Arbeit beenden müssen. Der Bezirk (Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Stadt Neuwied, Bendorf, Vallendar, Koblenz, Bad Ems, Nassau, Diez, Unkel, Linz) konnte bisher noch nicht wieder neu besetzt werden.
Frau Sturm strebt eine umfassende Bestandsaufnahme für alle Wege des Westerwaldvereins an. Der Limesweg ist bereits erfasst. Der Adolf-Weiß-Weg (II) und der Hauptwanderweg 4 werden derzeit von geschulten Bestandserfassern begangen. Beschlossen wurde, für jeden Weg neben der traditionellen Bezifferung einen einprägsamen Namen zu suchen. Für die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz wurden Vorschläge für einen Rundweg erbeten, der die Besucher zu regionalen Sehenswürdigkeiten führt.

Abschließend wurde der Ausbaustand diverser elektronischer Wandersysteme vorgestellt und Tipps für den Datenaustausch untereinander und mit den Landesvermessungsämtern gegeben. Das Wander-Informationssystem (WIS) in Rheinland-Pfalz befindet sich derzeit in der Testphase. Im Endausbau wird es nur die Wege enthalten, die von touristischen Einrichtungen geplant wurden. Demgegenüber wird das System AK-digital des Deutschen Wanderverbandes sämtliche Wege zeigen. Der Westerwaldverein hat sein Wegenetz auf Magic-Maps vollständig erfasst. In diesem Programm lassen sich auch OVL-Dateien für den Export zu den Vermessungsämtern erstellen.
Am 10. Oktober 2009 wird eine ganztägige Markiererschulung im Dorfgemeinschaftshaus in Linden durchgeführt. Bei dieser Tagung werden die obligatorischen Markie-rungsrichtlinien besprochen und neue Markierungs- und Befestigungstechniken vorgestellt. Jedem Wegewart ist die Teilnahme an diesem Kurs zu empfehlen.





 


 
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